Weltwassertag am 22.03.2017
Bio-Bauern schützen Trinkwasser und retten Meere
Berlin, 20.03.2017. Am 22. März 2017 ist Weltwassertag. Ziel des Internationalen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen. Der Vorsitzende des Öko-Dachverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein, kommentiert mit Blick auf die Landwirtschaft: hier weiterlesen
Start der Europäischen Bürgerinitiative für ein Glyphosat-Verbot
Eine breite Koalition von europäischen Nichtregierungsorganisationen startet heute die Europäische Bürgerinitiative (EBI) für ein Verbot des Herbizids Glyphosat. Die EBI wird von 38 Organisationen in 15 Ländern unterstützt. Die Umwelt- und Gesundheitsschutzorganisationen fordern die Europäische Kommission auf, Glyphosat zu verbieten, das Pestizid-Genehmigungsverfahren zu reformieren und verbindliche Reduktionsziele für die Verwendung von Pestiziden in der EU festzulegen. In Luxemburg rufen Greenpeace, Mouvement Ecologique und natur&ëmwelt a.s.b.l. die Bürgerinnen und Bürger auf, die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat zu unterstützen.
„Glyphosat ist das weltweit meist verwendete Herbizid. Rückstände des Herbizids werden in Lebensmitteln, Getränken und sogar im Urin der Menschen gefunden. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Glyphosat als Substanz ein, die im Verdacht steht, beim Menschen krebserregend zu sein. Und dennoch wurde seine Verwendung bislang nicht verboten“, erklärt Martina Holbach. Campaigner bei Greenpeace Luxemburg. „Das ist inakzeptabel. Der Schutz unserer Gesundheit und Umwelt muss über den Profitinteressen der Agrochemie-Industrie stehen.“
„Dieses Jahr haben wir eine echte Chance, Glyphosat endlich von unseren Feldern und von unseren Tellern zu verbannen. Ende des Jahres läuft die Zulassung dieses gefährlichen Herbizids aus und die erneute Zulassung muss unbedingt verhindert werden“, erklärt Roger Dammé, Verantwortlicher beim Mouvement Ecologique für das Dossier Pestizide. „Unsere Politiker müssen unsere Botschaft jetzt laut und deutlich hören. Sie müssen die Bürger und die Umwelt schützen, indem sie dieses gefährliche Unkrautvernichtungsmittel verbieten und den Weg in die pestizidfreie Zukunft ebnen.“
„Das Verbot von Glyphosat darf nicht zu einer erhöhten Verwendung anderer chemischer Herbizide führen. Deshalb fordert die EBI die EU-Kommission auf, ehrgeizige Reduktionsziele für die Verwendung von Pestiziden vorzuschlagen“, erläutert Roby Biwer, Präsident von natur&ëmwelt a.s.b.l. „Die Bio-Landwirtschaft und andere innovative landwirtschaftliche Methoden beweisen, dass Herbizide in der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion nicht benötigt werden.“
Die Europäische Bürgerinitiative ermöglicht es den Bürger und Bürgerinnen in Europa, sich direkt an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Sobald eine Million Menschen die Initiative unterstützt haben, wird die Europäische Kommission aufgefordert, einen Gesetzesvorschlag zu unterbreiten, um Glyphosat in Europa zu stoppen. Die erforderlichen Unterschriften für die Bürgerinitiative müssen innerhalb eines Jahr gesammelt werden.
Die Europäische Bürgerinitiative kann hier (klicken) unterzeichnet werden
Weitere Informationen:
Martina Holbach, Greenpeace, Tel. 54 62 52 24 / 621 23 33 62
Blanche Weber, Mouvement Ecologique, Tel. 43 90 3031
François Benoy, natur&ëmwelt a.s.b.l., Tel. 29 04 04 1

Stellungnahme von Bio-Lëtzebuerg asbl. zum: 2.Plan d’action produits phytopharmaceutiques – Programme luxembougeois de réduction des „pesticides“ (PRP)
Lesen Sie hier die Stellungnahme von Bio-Lëtzebuerg asbl.
*Die Regierung stellt derzeit einen Aktionsplan zur Reduktion des Pestizideinsatzes in Luxemburg zur Debatte. Dieser Plan muss unbedingt verbessert werden, denn er stellt nicht sicher, dass Pestizide ausreichend reduziert werden.
*Unterschreiben auch Sie den Einspruchstext an die Regierung, der diese auffordert den Aktionsplan zur Reduktion der Pestizide zu überarbeiten: https://www.stop-pestiziden.lu/
* Der Mouvement Ecologique hat mit der Unterstützung von “Bio-Lëtzebuerg” sowie der “Initiativ Liewensufank”, die Unterschriftenaktion zum Thema “Reduktion von Pestiziden in Luxemburg” gestartet.
Das Kreuz mit dem Jakobskreuzkraut- (2)
Artikel von Nico Hamen - "a Néckels"
Lesen Sie hier den Artikel zum Thema Jakobskreuzkraut.
Appell der Stop-TTIP-Plattform
Nein zu CETA: ein gesellschaftlicher Offenbarungseid - auch für die Luxemburger Regierung!
Hier können Sie den Communiqué de presse - vom 19. Mai 2016 lesen.
E kloert NEEN zu CETA an TTIP vun der Regierung ass néideg!
StopTTIP-Plattform appelliert an Luxemburger Regierung
Hier können Sie den Communiqué de presse - vom 11. Mai 2016 lesen.
CETA und TTIP: Gefährlich für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat!
Stellungnahme der Luxemburger Anti-TTIP-Plattform zu den Schiedsgerichten und zum Investorenschutz
Hier können Sie die Stellungnahme durchlesen.
Bio-Tierfuttermittel-Händler/-Verarbeiter in Luxemburg
Hier können Sie sich die Liste der Bio-Tierfuttermittel-Händler / -Verarbeiter in Luxemburg (Stand 2015) herunterladen.
Stellungnahme der Plattform „Meng Landwirtschaft“ zu den geplanten neuen Saatgutverordnungen
Angesichts der am 16. Dezember 2014 anstehenden Entscheidung der Europäischen Kommission über die weitere Verfahrensweise bezüglich einer Novellierung der europäischen Saatgutgesetze bezieht die luxemburgische Plattform „Meng Landwirtschaft“ folgende Stellung zum Wortlaut der geplanten neuen gesetzlichen Regelungen zu Saatgutverkehr, -gesundheit und -kontrolle... Lesen Sie hier weiter!
Petition gegen TTIP und CETA
Gegenstand
Wir fordern die Institutionen der Europäischen Union und ihre Mitgliedsstaaten dazu auf, die Verhandlungen mit den USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zu stoppen, sowie das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) mit Kanada nicht zu ratifizieren.
Wichtigste Ziele
Wir wollen TTIP und CETA verhindern, da sie diverse kritische Punkte wie Investor-Staat-Schiedsverfahren und Regelungen zur regulatorischen Kooperation enthalten, die Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen. Wir wollen verhindern, dass in intransparenten Verhandlungen Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Datenschutz- und Verbraucherschutzstandards gesenkt sowie öffentliche Dienstleistungen (z. B. Wasserversorgung) und Kulturgüter dereguliert werden. Die selbstorganisierte EBI unterstützt eine alternative Handels- und Investitionspolitik der EU.
Auf der Homepage vom MECO (Mouvement écologique) können Sie die Petition unterschreiben:
http://www.meco.lu/de/stopttip/
Pressemittteilung der Plattform PTCI/TTIP: Rencontre entre la Plateforme PTCI/TTIP et les députés européens luxembourgeois
IFOAM
Oekolandbau.de Das Informationsportal
Bioland: Wir müssen raus aus der Pestizidfalle
http://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/bioland-wir-muessen-raus-aus-der-pestizid-falle/
Vertrag mit Cactus verlängert
Am 6. August 2014 hat Bio-Lëtzebuerg den Vetrag für den Verkauf von Demeter Produkten
mit Cactus verlängert und dadurch die zukünftige Zusammenarbeit bekräftigt.

Glyphosat: Die globale Vergiftung (Quelle: Bio-Markt.Info Autor: Karin Heinze)
Glyphosat ist als wichtigste Komponente des weltweit meist verkauften Breitbandherbizids Roundup.... Hier weiterlesen!
Pressekonferenz TNS-Ilres Studie
In der Pressekonferenz wurden die Ergebnisse der im August / September durchgeführten repräsentativen ILRES Umfrage bei der Luxemburger Bevölkerung vorgestellt, welche im Auftrag der ASTA „Administration des services techniques de l’agriculture“ und Bio-Lëtzebuerg anlässlich des diesjährigen Jubiläums 25 Jahre Biolandwirtschaft in Luxemburg durchgeführt wurde.
Abstimmung zur gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) im Eurpäischen Parlament
Am 14. März fannt in Brüssel eine Abstimmung zur GAP statt. Unter anderem wurde hier über das viel diskutierte Greening diskutiert. Im Vorfeld dieser Abstimmung versuchte Bio-Lëtzebuerg - gemeinsam mit seinen Partnern von meng-landwirtschaft - mit den Luxemburger Europaabgeordneten ins Gespräch zu kommen und ihnen zu erläutern wie wichtig das Greening für eine nachhaltige Landwirtschaft und für die gesamte Umwelt, sowie für unser Klima ist. Leider haben die Abgeordneten nicht genügend Mut bewiesen und haben dem Druck des Agrarausschusses nachgegeben. Mehr auf www.meng-landwirtschaft.lu.
Lesen Sie hier unseren Pressetext.
Naturschutzfleesch
Wie die meisten bestimmt schon mitbekommen haben, hat die Naturverwaltung im Frühjahr ein neues Label auf den Markt gebracht. Sowohl von Seiten der Landwirtschaft, als auch von den Naturschutzverbänden hegelte es Kritik. Auch Bio-Lëtzebuerg ist nicht ganz einverstanden mit dem Label und vor allem mit der Kommunikation die die Naturverwaltung diesbezüglich gemacht hat.
Lesen hier die Stellungnahmen von Bio-Lëtzebuerg, Bio-Maufel, Natur&Emwelt und Mouvement Ecologique